Gegen die AfD Veranstaltung am 04.07.2016 in Dachau

Kein Platz für rassistische Hetze und Chauvinismus

Am 04. Juli möchte die rechte „Alternative für Deutschland“ erneut eine Veranstaltung im Ludwig-Thoma-Haus in Dachau abhalten. Bei der letzten Veranstaltung in Dachau am 28. Oktober 2015 gab es erheblichen Protest. Wir werden ihnen wieder keine Ruhe lassen!
Bereits letztes Jahr stellte die AfD ein Dach für verschiedene rechte Milieus dar. Der innerparteiliche Rechtsruck setzt sich seitdem unvermindert fort. Die AfD bewegt sich im Spannungsfeld zwischen autoritär reaktionärem Konservatismus und einem völkisch rassistischen Nationalismus. Von der permanent betriebenen Hetze gegenüber Asylsuchenden profitiert die Partei nicht nur in Form von Wahlergebnissen. Sie mobilisiert ihre Anhänger_innenschaft zunehmend auf die Straße und übt den Schulterschluss mit weiteren Akteur_innen der extremen Rechten.

Treffpunkte: 18:30 Uhr Augsburger Str., Ecke Wieninger Str.
18:30 Uhr Buntes Fest des Runden Tisch gegen Rassismus am Rathaus
Beginn AfD Veranstaltung: 19:30 Uhr „Ist das Asylrecht noch zu halten?“ Referent Ulrich Vosgerau

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Dossier zum Widerstand gegen das neue Arbeitsgesetz in Frankreich

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„Der Kampf gegen das neue Arbeitsgesetz in Frankreich dauert nun schon Monate an – und verändert die politische Landschaft des Landes – auch die Gewerkschaftspolitische. Pole bilden sich in der Gewerkschaftsbewegung heraus – anders als (selbstverständlich) in der BRD bei Hartz IV, anders aber auch als in Italien, wo der Widerstand gegen den Loi travail ähnlichen „Jobs Act“ weitgehend auf die Basisgewerkschaften beschränkt blieb.“

Ausführliches und stetig aktualisiertes Dossier auf LabourNet
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Am 5. Juni 2013 wurde der Antifaschist Clement Meric in Paris von Neonazis ermordet

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„Der 18jährige Antifaschist Clément Méric wurde am Nachmittag des 6. Juni 2013 im Pariser Krankenhaus La Pitié-Salpétrière für klinisch tot erklärt. Er war knapp 24 Stunden zuvor in der Nähe des Saint Lazare-Bahnhofs von neonazis­tischen Skinheads angegriffen und schwer verletzt worden, noch am Abend wurde der Hirntod festgestellt. Am darauffolgenden Tag ergab eine Autopsie, dass er nicht – wie zunächst vermutet – am Sturz mit dem Hinterkopf gegen einen Pfosten gestorben war, sondern direkt an den Folgen der erlittenen Schläge. Die Schläge ins Gesicht hatten das Nasenbein getroffen und dabei eine Gehirnerschütterung sowie Hirnbluten ausgelöst.

Das Opfer, der 18jährige Clément Méric, war vor kurzem aus Brest in die französische Hauptstadt gezogen und studierte an der politikwissen­schaftlichen Hochschule Science-Po. Nachdem er zuvor bei der anarcho-syndikalistischen Gewerkschaft CNT organisiert gewesen war, wurde er an der Hochschule in der linken Studierendengewerkschaft SUD-Etudiants aktiv. Er war ferner Mitglied der linksradikalen Action antifasciste Paris-banlieue.“

Artikel im Antifa Infoblatt Nr. 99

Action Antifascite Paris Banlieue

Demonstration für Gewerkschaftsfreiheit durch Berlin

Bericht der FAU Berlin | berlin.fau.org

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Unter dem Motto „Gewerkschaftsfreiheit statt Klassenjustiz“ zogen am Samstag rund 300 Personen lautstark durch Berlin-Mitte. Zur Demonstration aufgerufen hat die anarchosyndikalistische Basisgewerkschaft Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU) Berlin.

Rund 300 Personen folgten am Samstag einem Demonstrationsaufruf der FAU Berlin. Unter gleißender Sonne zog die außerordentlich lautstarke Menge vom Hackeschen Markt via Oranienburger- und Friedrichstraße vor die Französische Botschaft beim Brandenburger Tor und schließlich zum Einkaufscenter „Mall of Berlin“. Die DemonstrantInnen forderten nicht nur die sofortige Zahlung ausstehender Löhne für einen Gastronomie- und sieben Bauarbeiter, sondern protestierte auch gegen den Versuch der Unternehmerseite, die Gewerkschaft mittels einstweiligen Verfügungen und Strafanzeigen gegen AktivistInnen zum Schweigen zu bringen. Weiterlesen

Nicht zu überhörende Forderung nach Ende der Kreta-Feier in Reichenhall

»Es sollte klar geworden sein, dass die Kreta-Feier eine unverhohlene Verherrlichung des nationalsozialistischen Vernichtungskrieges gegen die Bevölkerung ist. Wir können uns nach diesem Wochenende nicht vorstellen, dass in Bad Reichenhall außer dem Kameradenkreis der Gebirgstruppe noch jemand daran festhalten möchte.« Anna Jade, Pressesprecherin des rabatz bündnisses
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Ein eindrucksvolles Hearing und eine gelungene Demonstration in Bad Reichenhall am Samstag setzen ein nicht zu übersehendes Zeichen für ein Ende der Kreta-Feierlichkeiten. Das rabatz bündnis zieht trotz Polizeiprovokationen ein positives Fazit und erhofft sich neuen Schwung für die Debatte um Entschädigung für die Kriegsverbrechen der Wehrmacht. Weiterlesen

Bad Reichenhall 14.05.16: Rechte Traditionspflege angreifen!

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Euer Verdrängen kotzt uns an!
NS Verbrechen benennen – Opfer entschädigen – Rechte Traditionspflege angreifen

Sa 14. Mai 2016 in Bad Reichenhall

12:00 Uhr Kurgastzentrum | Hearing: Die Verbrechen der Bad Reichenhaller Gebirgsjäger auf Kreta

17:00 Uhr | Antifaschistische Demonstration

rabatz | Autonome Vernetzung Oberbayern, Salzburg, Tirol

Hintergründe & Informationen badreichenhall.tk
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Libertäre Vorabenddemo in Dachau

Der 1. Mai stand wieder vor der Tür. Ein guter Grund, um sozialrevolutionäre Inhalte auf die Straße zu tragen und zu zeigen, dass man sich dem gegenwärtigen Rechtsruck zum Trotz diese nicht streitig machen lässt. Auch und gerade in der Provinz.
Der Rechtsruck fand in Stuttgart in Form des Programmparteitags der „Alternative für Deutschland“ seinen Ausdruck. Da dorthin bundesweit zu Protesten mobilisiert wurde, erwartete man ein geringe Teilnehmer_innenzahl in Dachau. Dennoch fanden sich am 30.04.16 über 50 Menschen, die unter dem Motto „Streiken, Besetzen, Kollektivieren: Kapitalismus funktioniert solange wir funktionieren“ lautstark durch die Straßen dieser Kleinstadt zogen. 45567 Aufgerufen hatten regionale libertäre Gruppen, die Basisgewerkschaft FAU München und RASH München. Los ging es um 19 Uhr am Bahnhof Dachau. Die Redebeiträge der Auftaktkundgebung behandelten Lohnarbeit, Klassenkampf und Solidarität. Trotz lockerer Stimmung wurde auf die Befreiung des Konzentrationslagers Dachau am 29.04.1945 hingewiesen und eine Schweigeminute in Gedenken an alle Opfer des Naziterrors abgehalten. Mit der anschließenden Bestandsaufnahme der aktuellen Verhältnisse im Deutschland des Jahres 2016 wurde Übergriffen auf Flüchtlingsunterkünfte, „Bürgerinitiativen“ ach so „besorgter Bürger“ gegen Unterkünfte, Pegida, AfD und Alltagsrassismus entschieden der Kampf angesagt. Weiterlesen

Heraus zum 1. Mai 2016

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30.04.16 | Vorabenddemonstration in Dachau
Streiken Besetzen Kollektivieren
Kapitalismus funktioniert solange wir funktionieren

19:00 Uhr | Dachau Bahnhof
Aufruf der libertären Gruppen in der Region München und der Basisgewerkschaft FAU München

Im Anschluss Konzert im Freiraum Dachau
offen ab 21.00 Uhr | Brunngartenstr. 7
Punkrock Live:
Drexxpack – Minipax – Sexxxbot
freiraum-dachau.de

01.05.16 | Block auf der DGB Demonstration in München
Das Problem heißt Kapitalismus

09:45 Uhr | DGB Haus, Schwanthalerstr. 64
Der 1. Mai ist weltweit der Kampftag aller arbeitenden Menschen. An diesem Tag gedenken wir der Opfer des Massakers 1886 auf dem Haymarket in Chicago, des Blutmais 1929 in Berlin und all derer, die täglich für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen kämpfen müssen. Die Essenz des kapitalistischen Systems ist die Ausbeutung der Ressourcen Mensch und Ökosystem, dies betrifft uns alle.
Initiative Revolutionärer 1. Mai
AAUD – assoziation autonomer umtriebe [dachau] al[m] – antikapitalistische linke münchen FAU – Freie ArbeiterInnen-Union München GAM – Gruppe Arbeitermacht OASE – Kollektiv
kompletter Aufruf

Im Anschluss Revolutionäre 1.Mai Party
Kuchen, VoKü, Bücher
15:00 Uhr | Glockenbachwerkstatt, Blumenstr. 7
ab 18:00 Uhr Live Musik:
arm & hässlich – Gram – The Words That Make Us Murders – Maggie on the Roxx – Tatjana Banez

Vorabend-Demonstration in Dachau zum 1. Mai 2016

Die libertären Gruppen in der Region München und die Basisgewerkschaft FAU München rufen zum diesjährigen 1. Mai zu einer Vorabend-Demonstration in Dachau auf

1.Mai.Klassenkampf-1 (klein)
30.04.2016
19:00 Uhr
Bahnhof Dachau Vorderseite

Lohnarbeit bedeutet den Zwang, jeden Tag morgens aufstehen und am Ende des Monats dennoch jeden Cent umdrehen zu müssen. Sie bedeutet Leistungsdruck und
Unterordnung. Lohnarbeit ist auch immer öfter eine prekäre Beschäftigung. Sie zwingt uns zu Lohndumping und oft in Leiharbeitsverhältnisse. Mittlerweile müssen fast alle Lohnarbeitenden auch mit der Unsicherheit leben, ob ihre Arbeitsverträge verlängert werden. Obwohl in einer Wohlstandsgesellschaft lebend, müssen sich viele einen Zweitjob suchen, um irgendwie über die Runden zu kommen. In der Arbeit werden die Lohnabhängigen auseinanderdividiert, beispielsweise nach Lohngruppen, nach Qualifikation oder durch Auslagerung in Untergesellschaften. Genauso werden „Deutsche“ und „Nicht-Deutsche“ gegeneinander ausgespielt. Die Lohnarbeit nimmt einen Großteil des Lebens der Menschen ein, das heißt sie stiehlt ihnen kostbare Lebenszeit.
Gleichzeitig bedeutet Lohnarbeit, dass ein Großteil des Lohns für hohe Mieten draufgeht. Weiterlesen

Afd in Geretsried am 12.3. mit extrem rechter Beteiligung

Nein hier geht es nicht um den absehbaren Wahlsieg der „Alternative für Deutschland“ (Afd) bei den gestrigen Landtagswahlen. Unter dem Motto „Zurück zu Recht und Ordnung – Nein zu Kanzlerherrschaft und Moraldiktatur“ rief die bayerische AfD am 12.03.16 zu einer Kundgebung in Geretsried (Landkreis Bad Tölz-Wolftatshausen) auf. Rein politisch war die Veranstaltung ein Reinfall. 150 Teilnehmende an der AfD Veranstaltung standen 1100 Gegendemonstrant_innen gegenüber. Unter den Teilnehmer_innen der AfD Kundgebung beteiligten sich extrem rechte Personen, sowie ganze Gruppen.

Bereits im Vorfeld mobilisierten Pegida und die völkisch rassistische „Identitäre Bewegung“ (IB) zur Teilnahme. Der AfD Kreisvorsitzende Oberbayern-Süd Mario Buchner entgegnete gegenüber der SZ im Vorfeld, dass beide Gruppierungen „rechtskonservativ und patriotisch“ seien. Sie ließen „nichts erkennen, wovon sich die AfD distanzieren“ müsse (Quelle: SZ München 08.03.2016). Weiterlesen